Schutzhaus Zukunft | Vienna with locals

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Schutzhaus Zukunft auf der Schmelz

 

Das Schutzhaus Zukunft auf der Schmelz

Die Schmelz hat eine ganz eigene Geschichte. Bis zum 19. Jahrhundert war das Areal eine locker besiedelte Vorortgegend. Erst nach 1850 wurde die Fläche bewusst von Bebauung freigehalten. Sie war nämlich im unteren Teil – im Gebiet der heutigen Stadthalle – Friedhof und im oberen Bereich Exerzier- und Paradeplatz.

Im 20. Jahrhundert, nach dem ersten Weltkrieg brach die Monarchie zusammen und das Militär wurde verachtet. Damals kam es in Wien zur ersten sozialdemokratischen Stadtregierung, die veranlasste, dass ein Großteil Wiens bebaut wurde. Am spätesten wurde das Gebiet der Schmelz verbaut. Bis zum Ersten Weltkrieg diente sie als Exerzierplatz, auf dem der Kaiser aus dem nahen Schönbrunn seine Truppen inspizierte. In dieser politischen Umbruchszeit wurde der Exerzier- und Paradeplatz aufgelassen und die Bevölkerung nahm die Schmelz in ihren Besitz. Am Mareschplatz entstand eine der ersten Wohnsiedlungen des "Roten Wien", und die Genossenschaft "Zur frohen Zukunft" legte eine ausgedehnte Kleingartenkolonie an. Im oberen Teil des Geländes entstanden unmittelbar nach dem Krieg wilde Barackensiedlungen, die von Obdachlosen bezogen wurden. Um die Wohnungsnot zu lindern, ermöglichte die Stadt in großen Teilen der Schmelz die Errichtung von Kleingärten.

Ab den 1970er Jahren wurde der obere Teil der Schmelz zunehmend verbaut. An der Possingergasse entstand 1973 das Universitäts-Sportzentrum „Auf der Schmelz" mit seinen ausgedehnten Sportanlagen. Daran angrenzend errichtete der „Arbeiter-Sport-Klub" ASKÖ zwischen 1974 und 1980 ein neues Sportzentrum. Der dazugehörige Sportplatz wurde bereits nach dem Ersten Weltkrieg von unterschiedlichen Clubs als Fußballplatz genutzt. Ebenfalls im oberen Bereich des Geländes entstand 1973 das Gymnasium GRG 15.

Von der Geschichtsforschung konnte die Herkunft des Namens Schmelz bisher nicht eindeutig geklärt werden, doch wird angenommen, dass dieser von den hier befindlichen "Schmelzen" zur Metallgewinnung, die bis zum Jahr 1865 hier bestanden haben sollen, herrührt. Hier wurden die Schmelzarbeiten für das Heer vorgenommen, die wegen ihrer Gefährlichkeit im verbauten Gebiet verboten waren.

Heute befindet sich auf der Schmelz die größte europäische Kleingartensiedlung innerhalb bebauten Stadtgebietes. Das Schutzhaus zur Zukunft in mitten des Kleingartenvereins auf der Schmelz hat einen fundamentalen Wert und bietet den Gästen eine typische Wiener Küche, ein abwechslungsreiches Programm in Musik & Kabarett und ein unvergessliches Ambiente für Ihr Fest.

Anfahrtstipps:

Öffentliche Verkehrsmittel 

U-Bahn: U3 Station Johnstraße
Autobus: 10a Station auf der Schmelz, 12a Station auf der Schmelz
Straßenbahn: 9er Station Guntherstraße

Zufahrt mit dem Auto

Stutterheimstraße, Ecke Guntherstraße

Rund um's Schutzhaus ist Kurzparkzone

Adresse: verlängerte Guntherstraße, 1150 Wien

Zugänge: Gablenzgasse, Stutterheimstraße, Oeverseestraße, Auf der Schmelz

Liebe Gäste, Bitte beachten Sie das Reservierungen für den selben Tag nur telefonisch unter 01/9820127 möglich sind. Bei Reservierungen ab 13 oder mehr Personen treten Sie bitte ebenfalls telefonisch mit uns in Kontakt.

Wir freuen uns auf Sie!